Computer-Archäologie

Half-Life 3 (NES Release)

0

Endlich hat das Warten hat ein Ende! Half-Life 3 ist als NES Release erschienen! Gibts für $15.00 bei 72Pins.

Half-Life3_GLAM_20(1)_original

Wo sind die Bilder hin?

Vorsicht: WordPress Phishing Mails!

0

Dürfte für alle WordPress-Blogger interessant sein, egal ob sie selbst hosten oder einen Blog bei wordpress.com betreiben: Im Moment (EDIT: Schon seit einigen Wochen) sind Phishing Mails im Umlauf, die einem mitteilen, die „WordPress-Datenbank sei out-ouf-date“ und „müsse aktualisiert werden“. Der originale Text lautet:

„Database Upgrade Required – Your WordPress database is out-of-date, and must be upgraded now. The upgrade process may take a while, so please be patient. Upgrade WordPress >>“

wordpress_1

 

Der mit einem Link hinterlegte Text  „Upgrade WordPress“ verweist zuerst auf einen Server in Utah/USA, dieser springt mittels HTTP-EQUIV=“REFRESH“ sofort weiter auf einen Server in Brasilien,  von dort erfolgt nochmal ein Sprung nach Vilnius/Litauen.  Dort findet sich ein HTML-Formular, welches dem WordPress-Formular recht ähnlich sieht:

wordpress_2
Bei der Zielseite handelt es sich ebenfalls um eine WordPress-Installation. Entweder der Server-Admin war leichtsinnig, oder die WordPress-Distribution ist nicht up2date. Wir zwar nicht viel nützen, ich hab aber mal deren Admin informiert.

 

 

Wo sind die Bilder hin?

Computer Archäologie 1989

0

Vor kurzem fiel mir eine alte Computerzeitung in die Finger: Das „DOS International“ Sonderheft „DOS EXTRA – Assemblerprogrammierung von Anfang an“ aus dem Jahre 1989. Inhaltlich nicht mehr so der Schenkelklopfer (hauptsächlich seitenweise Assembler-Listings, die man früher noch abgetippt(!) hat) – dafür sind die Werbeanzeigen um so lustiger:

Computer_Archäologie_cover

Ich möchte euch natürlich nicht auf dem trockenen sitzen lassen und habe es mal schnell durch den Scanner gejagt. Vergrößern durch anklicken, blättern mit Pfeiltasten rechts/links.

Besonders erwähnenswert sind die Laserdrucker von „Christels Software Shop“. Damals musste man für einen Kyocera P-2000 „Postscript“ noch 12.999,- DM hinlegen. Der Kyocera F-3000 ohne Postscript war immerhin schon für 12.978,- DM zu haben.

Wer sich das ganze ausdrucken will oder noch weiter archivieren möchte: Ich habe euch hier ein PDF erstellt: Computer Archäologie 1989 (pdf, 2.51MB)

Wo sind die Bilder hin?

Win95 Startsound 23fach langsamer…

0

… hört sich irgendwie abgespaced an! 🙂

Via ImGeek.de

Wo sind die Bilder hin?

PC „friert ein“ wegen fehlerhafter Firmware bei einer Crucial M4 CT128M4SSD2 Solid State Disk

4

Vor ungefähr 5 Tagen fing mein Desktop PC an herumzuzicken. Nach einer Betriebszeit von ungefähr einer Stunde hängte sich das System auf – es fror sozusagen ein. Bei solch einem Fehler sucht man natürlich an allen möglichen Ecken: Ist dem System vielleicht zu warm geworden (ich könnte den PC innen ja mal wieder entstauben), hat der SATA-Controller eine Macke (ich könnte ja mal das SATA-Kabel und den Port tauschen…), hat mein Netzteil oder mein Speicher ein Problem usw. … Weit gefehlt!

Seit Juli letzten Jahres besitze ich ein eine Crucial M4 CT128M4SSD2 Solid State Disk mit 128GB als Systemdrive. Nur der Vollständigkeit halber begebe ich mich gerade auf die Seite des Herstellers, um mich dort nach einer neuen Firmware für das Laufwerk umzusehen. Und tatsächlich – was lesen meine verheulten Augen?

Firmware 0309
Correct a condition where an incorrect response to a SMART counter will cause the m4 drive to become unresponsive after 5184 hours of Power-on time. The drive will recover after a power cycle, however, this failure will repeat once per hour after reaching this point.

Rechnet man sich die Betriebszeit aus, kommt man ungefähr auf das Kaufdatum der Platte. Ach ne, oder? Mehrere Stunden/Abende Fehlersuche für die Katz.

Für alle, die eine identische Crucial SSD vom Typ CT128M4SSD2 (9.5/7.0 mm) haben, das Update auf die neue Firmware wird STRENGSTENS empfohlen, auch wenn ihr diesen Fehler bisher nicht hattet. Laut Anleitung passiert den Daten auf der Platte nix – es kann aber natürlich nichts schaden, ein Backup der Daten zu haben.

Hier der Link:

http://www.crucial.com/help/

Dann Link -> SOLID STATE SUPPORT PAGE wählen
Dann Option -> Crucial m4 2.5-inch (7.0/9.5mm) SSD wählen

Der Download beinhaltet eine ISO-Datei, die ihr brennen müsst. Auf dem Datenträger befindet sich dann ein bootfähiges Minimal-Linux, welches nach 3 Sekunden automatisch startet. Zuerst erfolgt ein Scan nach unterstüzten Laufwerken. Wird eines mit einer niedrigeren Firmware gefunden, müsst ihr den Flash-Vorgang durch Eingabe von „yes“ starten. Nach etwa 30 Sekunden ist das Flashen beendet und ihr könnt euren PC neu starten. Ich hoffe die neue Firmware hat euch weitergeholfen. Ich habe seit dem keine Problem mehr! 🙂

Wo sind die Bilder hin?

SMS – Das goldene Kalb der TK-Provider

0

Würdet ihr für eine Datenflat mit max. 7.3 Byte/Sek. und 0.46 MB monatlichem Inklusivvolumen 10 Euro pro Monat zahlen? Ihr meint: „Nein, sicher nicht!“. Ich denke, viele von euch tun das trotzdem, und zwar mit ihrer SMS-Flatrate.

Im Moment kann man sich kaum in aller Ruhe einen Werbeblock ansehen, ohne von diversen Telekommunikations-Anbietern berieselt zu werden: „SMS-Flatrate für nur 9,99 Euro im Monat„. Wow! Nur 9,99 Euro im Monat! Und dafür kann ich so viel SMS senden wie ich möchte! So viele wie ich möchte? Nicht zwingend. Bei vielen Anbietern ist schon nach 1000-3000 SMS/Monat Schluss mit der Flatrate (es gibt allerdings auch Ausnahmen). Nun reisse ich diese Zahlen mal ein bisschen aus dem Kontext und fange an, wild herumzurechnen. Gegeben sind:

– 1 SMS besteht aus 160 Zeichen mit jeweils 1 Byte. (sind zwar normal 7-Bit, ist aber mal egal)
– 3000 SMS pro Monat
– Der Weltrekord für das Erstellen einer 160 Zeichen SMS liegt bei 21.8 Sekunden

Datenvolumen (Bytes pro SMS * Faktor max.SMS/Monat) – (Textbeispiel)
160 * 3000 = 480000 Byte = 468.74 kB = 0.46 MB

Theoretische Zeit bis zum Ende der Flat (Sekunden pro SMS * Faktor max.SMS/Monat)
21,8 * 3000 = 64800 Sekunden = 1080 Minuten = 18 Stunden

Maximaler Datendurchsatz (Bytes pro SMS / Weltrekord je SMS)
160 : 21.8 = 7.3 Byte/Sekunde

 

Um das ganze mal oldschoolmässig zu verdeutlichen: Hier gibts einen Mailbox-Connect mit 300 Baud zu sehen:

Ihr fangt bestimmt an zu weinen, wenn ich euch jetzt noch erzähle, daß die SMS eigentlich ein Abfallprodukt war und zu Beginn kostenlos angeboten wurde. Irgendwann kam eine Blitzbirne allerdings auf die Idee, diesen „Mehrwert“ entsprechend zu vermarkten. Das goldene Kalb der TK-Provider war geboren.

PS: Falls ihr nach einer (mehr oder weniger kostenlosen) Möglichkeit des Nachrichtenversand sucht, solltet ihr euch mal WhatsApp, einem Cross-Plattform-Messenger für Smartphones ansehen.

Wo sind die Bilder hin?

Mein neuer Pocketcomputer!

0

Hab ich euch erzählt, daß ich mir auch so einen neumodischen Taschencomputer gekauft habe? Hat nur $169.95 gekostet. 🙂

Das Teil hat eine enorme Ausstattungsfülle: 256 kHz (!) CPU, 1.5KB RAM, Basic im ROM eingebaut, Expansions-Port, 24 Zeichen LC-Display, Drucker und Kassette als Massenspeicher im Zubehörhandel erhältlich. Geniales Teil…

Wo sind die Bilder hin?

Der Barde – Immer gut, wenn man einen dabei hat

0

Wo sind die Bilder hin?

Alte Hardware spielt „House of the rising sun“

0

Wenn das mal nicht genial ist! Den älteren Computernutzern unter euch klingen die Geräusche sicher noch im Ohr: Ältere Computerhardware war mitnichten immer nur leise: Nadeldrucker, Scanner, Disklaufwerke, Plotter, Festplatten: Jedes Gerät hatte während des Betriebs seinen unverwechselbaren Klang.  Ein Geck hat nun aus einem HP Scanjet 3P, einem Atari 800XL, einem Ti-99/4A und einem PiC16F84A-Board die Band „The Animals“ nachgebastelt.

Hört und schaut euch das Schauspiel einfach mal an:

Via: Rene

Wo sind die Bilder hin?

Siggi Kauders 2-Streich-Idee hätte vor 20 Jahren funktioniert

0

Originalbild © NZZ / Schranz von da.

Die Zeiten der monopolistischen Deutschen Bundespost käme so manchem Politiker heutzutage wieder wie gerufen. Einfach Strippe ziehen und Offline. Ist diesen Herren nicht bewusst, was mit den letzten Internet-Abschaltern passiert ist?
Nee, jetzt mal ehrlich: In unserer digitalen Welt hat doch jeder mehrere Provider: Zuhause eine Telefon/DSL-Kombi, in der Firma den 100Mbit-Backbone, unterwegs den Smartphone-Tarif eines Mobilfunkproviders und als Notbehelf & Fallbacklösung einen Prepaid-UMTS-Stick. Zusätzlich gibt es ja noch einige nette Nachbarn, die einem bestimmt aushelfen würden. Und nun, Herr Kauder?

Wo sind die Bilder hin?

Kostenlose SF-Romane aus dem Elite/Oolite Universum

0

Vielen „Home-Computer-Spielefreaks“ der 80ger Jahre dürfte das Computerspiel „Elite“ von David Braben und Ian Bellsicher noch ein Begriff sein. Im Jahre 2006 veröffentlichte der Entwickler Giles Williams eine kostenlose Neuauflage des Spieles mit dem Namen „Oolite“ (der Name soll verdeutlichen, daß die Neuprogrammierung in einer Objektorientierten Programmiersprache erfolgte).


Um das Spiel Oolite herum hat sich mittlerweile eine große Fangemeinde gebildet; es werden immer noch zahlreiche Add-Ons für das Spiel entwickelt. Ein besonderes Schmankerl ist die sogenannte „Fan-Fiction“: Dies sind Geschichten und Romane, die von Fans verfasst wurden.  Die Handlung der Fan-Fiction spielt sich meist in erdachten Welten des Originalwerkes ab. Hierbei kann es sich um einen Film, ein Buch oder wie hier um ein Computerspiel handeln. Die Handlung des Originalwerkes wird auf diese Weise erweitert und fortgeführt. Manchen Autoren und Rechteinhabern ist dies ein Dorn im Auge da mit kostenloser Fan-Fiction kein Geld zu verdienen ist. Gott sei Dank ist dem hier nicht so.

Der Autor Drew Wagar hat mehrere Werke aus dem Elite/Oolite Universum veröffentlicht, welche alle als kostenlose E-Books in englischer Sprache veröffentlicht wurden.  Neben vier Kurzgeschichten gibt es die herausragende „Oolite Saga“, die mit der Veröffentlichung von Band 4 zum Ende diesen Jahres abgeschlossen wird.

Die Oolite Saga:  Part 1 – Status Quo, Part 2 – Mutabilis, Part 3 – Incursio, Part 4 – Finis (12/2011)
Shortstories: Ascension, Nine, Schism, Replay

Alle Ebooks sind in den Formaten pdf, epub, mobi, lrf erhältlich.  Apple-Freunde können sich die Werke aus dem IBookstore laden.

Links zum Thema:
Die Homepage von Drew Wagar: http://www.wagar.org.uk
Die Homepage von Oolite: http://www.oolite.org/
Addons für Oolite: http://wiki.alioth.net/index.php/OXP
Das Wiki zu Oolite: http://wiki.alioth.net/index.php/Oolite_Main_Page
Die Homepage von Ian Bell: http://www.iancgbell.clara.net/elite/

Wo sind die Bilder hin?

Enttäuschende Homecomputer

0

Ich wusste es schon immer. Das Zeug taugt nix!

Wo sind die Bilder hin?

Alles neu hier!

2

Fünf Jahre mussten ins Land gehen, damit dieser Blog ein neues Gesicht erhält. Die Gründe dafür waren eigentlich trivial:  Seit gut einer Woche bin ich Benutzer des neuen sozialen Netzwerkes „Google+“.  Und aus diesem Grund wollte ich in diesem Blog diesen farbigen „+1“-Button haben, wie er jetzt hier über diesem Posting prangt. Hinter dem „+1“-Button verbirgt sich im Prinzip die gleiche Funktionalität wie hinter dem „Gefällt mir“-Button von Facebook.

Doch der  Weg zum Button war lang. Ein manueller Einbau der Google-API zum „+1“-Button schlug fehl – der Button wollte sich partout nicht zeigen, sehr wohl jedoch ein Fehlermeldung des JavaScript der Google-API.  Um die gleiche Funktionalität mittels eines Plugins zu erreichen, war der Softwarestand dieses Blogs zu alt:  Bis vor einer Woche lief er noch unter WordPress 2.0.2 – einer Version die am 10. März 2006 veröffentlicht wurde – 2 Monate vor dem Start dieses Blogs.  Für das Verschleppen der Updates gab es mehrere Gründe: Zu Anfang Prokastionation, später dann die veraltete PHP-Version des Webservers (4.4.9) und der MySQL-Datenbank (4.0.27).

Das Patchen verlief wie erwartet alles andere als trivial: Wie vor jedem Update wurde auch hier ein Serverbackup und einen SQL-Dump der Datenbank gezogen. Als gebranntes Kind was die Migration von PHP-Applikationen und SQL-Servern angeht, wurden nun fleissig alle 35 Minor-Updates/Bugfix-Releases und die 13 Mayor-Releases einzeln (aufsteigend) nacheinander eingespielt. (z.B: sollte damit verhindert werden, das in Patches enthaltene Datenbank-Erweiterungen (Strukturerweiterungen) auf alle Fälle mit gezogen werden.)

Mit dem Einspielen von Version 2.9 wurden dann eine Umstellung der PHP-Version auf 5.2.17 (ein Mausklick im Backend des Hosters) und ein Migration der MySQL-Datenbank auf 5.0.91 notwendig. Letztere brachte einiges an Schwierigkeiten mit sich: Unter 4.0.27 lief die Datenbank noch unter der Codepage Latin1 (oder ANSI / ISO 8859-1), die Version 5.0.91 sollte jedoch unter UTF-8 laufen.  Um den Datenbank-Umzug fehlerfrei durchzuziehen, waren die folgenden Schritte notwendig:
– Sichern eines Datenbank-Dumps unter der alten Version (TIP: Eine weiter Kopie gut verwahren!)

Diese Aufgabe lässt sich relativ einfach mit dem Tool phpmyadmin erledigen, die eigentlich jeder Hoster im Backend anbietet. Um den Export zu starten wählt man die Datenbank, selektiert „Exportieren“, wählt die zugehörigen Tabellen der WordPress-Installation (meist mit dem Präfix „wp_“), klickt dann noch „Struktrur“ und „Daten“ an und sichert die SQL-Datei auf dem lokalen Rechner.

– Umstellen der Codepage der SQL-Datei

Dazu bedient man sich am Besten eines Editors der in der Lage ist, mit verschiedensten Codierungen umzugehen. Meine Wahl unter Windows fiel hier auf Notepad++. Die SQL-Datei wird nun in diesem Editor geöffnet. Dort wählt man dann „Kodierung“ und dann „UTF-8 ohne BOM“. Nach Umstellung sichert man die Datei.

– Umstellung des Statements für die Tabellenerstellung

MySQL 4.x Datenbank liefen in unseren Breitengraden ebenfalls unter Latin1. Da UTF-8 erst mit der Einführung der Version 5.x kam wurde auch erst ab hier die Angabe eines CHARSET obligatorisch. Aus diesem Grund waren in der SQL-Datei alle Statements zum Anlegen der Tabellen mit einem „DEFAULT CHARSET=utf8“ zu ergänzen. Diese Statement ist am Ende des CREATE-Table zu finden:

– Optional noch eine händische Korrektur von Sonderzeichen mittel Suchen/Ersetzen

Sollten es einige Sonderzeichen doch nicht in die neue Codepage geschafft haben, hilft ein globales Suchen-Ersetzen im SQL-Dump – Ebenfalls mit dem Notepad++.

– Einspielen des Dumps in die neue Datenbank

Oft unterstützen Hoster nur ein maximale Dateigröße zum Einspielen von Dumps. Ist die Datei zu groß, kann man sie ohne Probleme auf mehere Teildateien aufteilen.

Nachdem der PHP- und SQL-Umstieg geklappt hatte, waren die restlichen Updates von 2.9x auf 3.20 dann nur noch Peanuts. Ausgestattet mit den aktuellsten Plugins, einem neuen Theme erstrahlt der Blog nun in neuenm Glanz. Auch an den Inhalten hat sich einiges getan: Es gibt nun noch einige Unterseiten (About, Andere Seiten, Eigene Software) und neue Datenschutzerklärung die ich jedem empfehle, der ebenfalls mit Social-Plugins und Statistik-Tools arbeitet.

Ich habe eigentlich noch etwas vergessen, ich bin zu arg vom Thema abgekommen: Der Google „+1“-Button funktionierte nach dem Update immer noch nicht… Letztendlich lag es am vergessenen / veraltetem „Lightbox JS v2.03.2 Plugin“. Nach Löschung dessen funktiert nun alles so wie gewollt.

Gefällt es euch? 🙂

Wo sind die Bilder hin?

Mini Mame Arcade Cabinet

0

Na das ist ja mal genial! Da zerrupft jemand einen EeePC 901 und baut diesen samt echter Mikroschalter-Tasten und Buttons in ein Mini-Spielhallengehäuse ein. Wenn das mal nicht das Habenwill-Gen in jedem Nerd auslöst. Aber ich kann euch beunruhigen: Leider handelt es sich dabei um einen Eigenbau. Also: Ran an den Lötkolben und die Laubsäge!

Für Details und weitere Bilder solltet ihr euch mal hier umsehen.

Via: imgeek.de

Wo sind die Bilder hin?

Meine mobile Evolution

0

Für mich begann die mobile Evolution Ende 1997. Bin ich wirklich erst seit 13 Jahren mobil erreichbar? Kommt mir schon viel länger vor. Im folgenden die einzelnen Geräte, altersmässig sortiert von links nach rechts.

Quix
Kein Telefon, sondern ein Pager. Und zwar schon ein ziemlich moderner: Mann konnte sogar schon per EMail angepiepst werden. Habe ich gerne verwendet; weil man nicht gezwungen war zu kommunizieren wenn man nicht wollte. 🙂

Sony CMD-C1
Mein erstes richtiges Telefon, gepaart mit einer Debitel-Prepaid-Sim im Mannesmann D2-Netz. War ein ziemlich robuster Knochen und man konnte wirklich nur telefonieren und SMS schreiben. Die Gespräche waren damals noch sackteuer; wenn ich mich recht entsinne 1,99 DM für ausgehende Gespräche ins Festnetz / andere Netze und 0.99 DM für netzinterne. Am Wochenende wars billiger! 🙂

Siemens S25
Mein erster Telefon mit farbigem (nicht Farb-) Display. Hatte zumindest schon Infrarot, Midi-Klingetöne und konnte als 9600er Modem verwendet werden, wenn man sich ein Originalkabel für teuer Geld gekauft hatte.

Siemens S35
Robust und ziemlich unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Nach einem Fall ins Waschbecken 3 Stunden auf die Heizung gelegt und es lief wieder. Außer der Uhrzeit: Die sprang nach 9 Sekunden von 00:00:09 wieder auf 00:00:00 zurück(!).

Siemens S55
Erstes Telefon mit richtigem Farbdisplay, (ansteckbarer) Kamera und MMS-Funktion. Ansonsten „Naja.“

Sony Ericsson W810i
Mein erstes Multimedia-Telefon: MP3s und Videos abspielen, gute 3 MP Kamera mit richtigem Blitz, Speicherkarte

LG KS-20
Windows Mobile 6.1. : Mit Touchscreen (Stifteingabe), 2MP Kamera (schlechter als die vom SE) und miserabler Sprachqualität. Wenn mal irgendwo genug Empfang war, konnte man sogar Videotelefonie machen. 🙂 Ansonstens ein echtes Multimedia-Talent. Und es gab damals schon massenhaft „Apps“ für das Gerät.

HTC Desire
Der Bringer schlechthin! 1Ghz CPU, riesiges Display, geniale Bedienung via Touch, 100tausende von Apps, usw.

Bin ja mal gespannt, wenn ich das nächste Mal (in 10 Jahren) so ein Posting mache…^^

Wo sind die Bilder hin?

Computer-Archäologie [1]: Der Diskettenlocher

1

Mitte/Ende der 80ger Jahre waren sie in aller (Computerfreak-)Hände: Diskettenlocher! Damit konnte man auf verschiedenen Heimcomputersystemen die Kapazität der Diskette verdoppeln! Im Normalfall waren Disketten nur auf einer Seite mit einer Kerbe versehen. Wenn man die andere Seite der Disk formatieren/beschreiben wollte, musste man mit diesem Locher eine Kerbe auf die andere Seite stanzen. *plong* Durch dieses Verfahren konnte man die Diskettenkapazität von 170kB auf wahnsinnige 340kB je Disk verdoppeln! Das war schon was; 3400kB (3.3 MB) Speicherkapazität auf ingesamt 10 Disketten. So ein Packen mit 10 5,25-Zoll Wabbelscheiben kostete immerhin zwischen 10 und 20 Mark; je nach Hersteller.

Hach, das waren Zeiten! 🙂

Wo sind die Bilder hin?
nach oben