Hack des Tages

Owncloud bei Strato nutzen

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In Zeiten von Abhörskandalen macht sich der ein oder andere vielleicht Gedanken darüber, ob seine Daten in den diversen Clouds von Google, Dropbox und Co. sicher aufgehoben sind. Warum also die Daten nicht in der eigenen Wolke lagern? Beim Hosting der Daten auf einem eigenen, in Deutschland gehostetem Server seit ihr zumindest nicht in direkter Schlagweite von NSA, CIA und Konsorten. Als Software-Plattform für die Realisierung bietet sich die freie und quelloffene Software ownCloud an.

owncloud-logo

ownCloud bieter euch universellen Zugriff auf eure Files über einen Webzugang oder WebDAV. Zusätzlich bekommt ihr eine Plattform, um eure Kontakte, Kalender und Lesezeichen auf all euren Geräten zu syncronisieren und zu editieren.  Zusätzlich existieren mobile Clients für Apple und Android.

Die Installation benötigt stellt ein Minimum an Erfordernissen an den Server und benötigt dort auch keine speziellen Berechtigungen. Beim deutschen Hoster Strato sind jedoch einige Dinge zu beachten, damit ownCloud richtig läuft. Diese Hinweise gehen davon aus, dass ihr ownCloud bereits installiert habt.

1.) Ermittlung des restlichen freien Speicherplatz (der euch zugewiesen wurde)
Die bei ownCloud benutzte Funktion zur Ermittlung des restlichen freien Speicherplatz schlägt bei Strato fehl. Es gibt jedoch einen Korrektur, die diese Funktion wieder lauffähig macht. Dazu müsst ihr eine Zeile in der Datei local.php editieren. Diese Datei findet ihr

bei Version 4 im Ordner: /owncloud/lib/filestorage/
bei Version 5im Ordner: /owncloud/lib/files/storage/

Sucht in dieser Datei die Zeile mit dem Inhalt

return @disk_free_space($this->datadir.$path);

und ändert diese in

return disk_free_space(‘/’);

Nach dem Ändern speichert ihr die Datei und schiebt sie wieder zurück auf den Server.

2.) Maximale Dateigröße von 16 MB für den Upload erhöhen
Strato lässt bei PHP 5.5.x eine maximale Dateigröße von 16 MB für den Upload zu. Diese Einstellung wird durch  die globalen Einstellungen der php.ini geregelt.  Eure Einstellung lässt sich ganz einfach mittels einer phpinfo.php Datei verifizieren.  Es gibt aber auch die Möglichkeit, die globalen Werte der php.ini mit einer lokalen php.ini zu überschreiben. Speichert dazu einfach den folgenden Inhalt in einer Textdatei namens php.ini und schiebt diese ins Rootverzeichnis eurer ownCloud-Installation ( meist: www.euredomain.de/owncloud/php.ini )

file_uploads = On
max_execution_time = 120
post_max_size = 100M
memory_limit = 200M
register_globals = Off
safe_mode = Off
upload_max_filesize = 100M
session.gc_maxlifetime = 1440
session.cache_expire = 180
magic_quotes_gpc = Off
magic_quotes_runtime = Off
magic_quotes_sybase = Off

Mit dieser lokalen php.ini erhöht ihr euren maximale Dateigröße auf 100MB je Upload.

Eines noch zum Thema Sicherheit: Strato bietet euch die Möglichkeit, per ssl (https://) auf euren Webspace zuzugreifen.  Lautet eure Domain http://www.euredomain.de, müsst ihr https://www.ssl-id.de/euredomain.de/ vewenden. Ein verschlüsselter Zugriff auf eure ownCloud-Installation lautet dann https://www.ssl-id.de/euredomain.de/owncloud. Diese URL lässt sich natürlich auch mit den Apple und Android-Apps verwenden.

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HTC One X WLAN Problem – Die Lösung

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Dieser Post bzw. Lösungsansatz wendet sich an alle HTC One X Besitzer, deren Gerät an der Problematik mit der losen WLAN-Antenne und dem daraus resultierenden schlechten WLAN-Empfang leiden.  Zu diesem Problem gibt es bereits massig Posts in diversen Foren [1]. HTC hat diesen Fehler mittlerweile bestätigt und versprochen, das Problem in der Fertigung zu beheben [2]. Wer prüfen möchte, ob sein Gerät ebenfalls unter diesem Problem leidet, kann dies ganz einfach nachprüfen (siehe dazu auch [3]) .

Aktiviert euer WLAN mit Zugriff auf euer Netzwerk. Nehmt das Gerät in die rechte Hand und legt den rechten Zeigerfinger auf der Geräterückseite zwischen Kamera und Laustärkewippe und den Daumen darüber auf dem Displayseite. Übt nun einen leichten Druck auf das Gehäuse aus. Die Empfangsqualität bzw. den Pegel eures WLAN könnt ihr über das Icon in der Menüleiste ablesen. Für eine bessere Darstellung / Anzeige könnt ihr auch die App „Wifi Analyzer“ [4] verwenden, die auch im Video gezeigt wird.

Inwieweit Repaturversuche von HTC bei bereits ausgelieferten Geräten gefruchtet haben, ist mir nicht bekannt. Die Cracks auf XDA-Developers haben zu diesem Problem bereits eine Lösung [2], welche jedoch die Öffnung des Gerätes bedingt und einen daraus resultierendem Garantieverlust bedeutet.

Da ich keine Lust hatte, den Lötkolben selbst zu schwingen oder mein Gerät wochenlang an HTC einzuschicken, habe ich für euch hier eine kostengünstige Lösung im Stil von „There-I-fixed-it“ entworfen. Für diesen „Hack“ benötigt ihr natürlich euer HTC One X, ein gummiertes Hardskin (z.B. von QUBITS), ein eine Rolle Isolierband und eine Schere.

Nun schnibbelt ihr aus dem Isolierband 4 Stückchen mit jeweils 5x5mm und klebt diese übereinander. Dann schneidet ihr euch ein 10x10mm großes Stück aus der Rolle und klebt dies oben drauf. Diesen Flicken klebt ihr nun in das Hardskin-Gehäuse zwischen Kameraöffnung und der Öffnung für die Lautstärkewippe. Die genaue Position entnehmt ihr am besten den Bildern.

Durch diesen Flicken wird an der neuralgischen Stelle ein leichter Druck auf das Gehäuse ausgeübt und die interne WLAN-Antenne hat eine besseren Kontakt – was in einem besseren Empfang resultiert.

Das Hardskin-Gehäuse gibt es für 5,80 Euro bei Amazon [5], eine Rolle Klebeband [6] ist für 75ct zu haben:


Noch ein Hinweis, wie immer bei meinen Basteleien:
Ich übernehme weder eine Gewähr noch Haftung für körperliche Schäden sowie Sachschäden, die durch Nutzung dieser Anleitung oder Teilen daraus entstanden sind. Weiterhin übernehme ich auch keine Gewähr oder Haftung für Folgeschäden.

Danke an Ronny für die Schere und das Isoband! 😉

Links zum Thema:
[1] Android-Hilfe.de Forum
[2] HTC-Inside.de
[3] XDA-Developers-Forum
[4] WIFI-Analyzer
[5] QUBITS gummiertes Hardskin fürs HTC One X bei Amazon
[6] Isolierband

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Pimp my Router: Größere Antenne am Netgear Router DG834 V5

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Größe ist nicht immer alles, in Sachen WLAN-Empfangsreichweiten kann es jedoch nie genug sein. Einen Empfangsgewinn um mehrere dB bzw. eine Verbesserung der Singalqualität kann man durch den Einsatz von größeren externen Antennen erreichen.

Viele Router der IEEE 802.11b/g Ära (mit 11/54MBit) besitzen eine SMA Buchse mit einer aufgeschraubten externen Antenne. In diesem Fall ist der Wechsel der Antenne kein größeres Problem: Alte Antennen abschrauben, neue Antenne anschrauben, fertig. Anders verhält sich dies, wenn die Stummelantennen fest am Router montiert sind.

Wer Übung mit dem Schraubenzieher und keine zwei linken Hände hat, kann seinen Router jedoch mit relativ geringem zeitlichen und monetären Aufwand umbauen. Im der folgenden Bilderserie möchte ich euch Anhand des Netgear Router DG834 V5  zeigen, wie es gemacht wird. Prinzipiell ist die Anleitung auch auf andere Router ähnlicher Bauart übertragbar. Die externe Antenne solte  jedoch per Pigtail U.FL Stecker auf der Platine befestigt sein.

Wichtiger Hinweis – Ich bitte dies zu beachten!
Ich übernehme weder eine Gewähr noch Haftung für körperliche Schäden sowie Sachschäden, die durch Nutzung dieser Anleitung oder Teilen daraus entstanden sind. Weiterhin übernehme ich auch keine Gewähr oder Haftung für Folgeschäden! Durch diesen Umbau können unter Umständen Schäden an hochwertigen Elektronik-Bauteilen entstehen, die Garantie oder Betriebsgenehmigungen erlöschen. Solltet ihr keine Ahnung von Elektronik oder zwei linke Hände haben: Lasst es.

Falls ihr euch an den Umbau wagt: Geduld und Sorgfalt ist für jedes Projekt dieser Art nur von Vorteil.

Materialliste:

– Externe Antenne, z.B. Longshine LCS-ANT10DB-ST
– WLAN Adapterkabel z.B. dieses: RP SMA Buchse – Pigtail U.FL Stecker
– 2 Unterlegscheiben (~8mm innen, ~12mm außen)
– Ein paar cm Isolierband

Werkzeugliste:

– Schraubendreher Kreuzschlitz/Klinge/Torx
– Flachzange

Im folgenden die Bilderserie. Die einzelnen Schritte sind in der Bilduntschrift genauer erklärt. Aufs Bild klicken für eine Vergrößerung. Rechts/Links blättert vor/zurück. ESC verlässt die Gallerieansicht.

Herzlichen Glückwunsch! Durch euren Umbau solltet ihr nun eine größer Reichweite/einen höheren Datendurchsatz erreicht haben. Solltet ihr weitere Fragen haben zögert nicht, mich anzusprechen, z.B. über die Kommentarfumktion.

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Der „Unmögliche-Nagel-im-Holz-Trick“

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Coole Idee! 🙂

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Überleben im Büro – Teil 1

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Android 4.0 Ice Cream Sandwich für das HTC Desire

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Kaum ist der Sourcecode für Android 4.0 „Ice Cream Sandwich“ draußen, portieren die Jungs von den XDA-Developers [1] schon wieder fleissig. „Das war zu erwarten“, sagt ihr? Hätten ihr aber vermutet, daß sich schon jemand an die Portierung für ein HTC Desire (ohne Buchstabe, also das erste der Desire Serie!) gemacht hat?  Im folgenden gibts schon ein erstes Video der Portierung – hier in der noch recht frühen Version 0.02alpha.

Diese frühe Version ist natürlich noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht. Die zum 15.11.2011 aktuellste Version 0.03alpha beherrscht aber immerhin schon die folgenden Features:

-Touchscreen mit Multitouch
-Lichtsensor
-Optisches Joypad und Hardware Buttons
-Radio (Firmware für WLAN, GSM, etc.)
-Daten
-SD Zugriff lesend

Was noch nicht geht:
-SD Zugriff schreibend
-Kamera
-Wifi
-usw.

Die Liste der nicht funktionierenden Features ist im Moment noch länger als die der funktionierenden. Auf alle Fälle ein interessantes Projekt welches aufzeigt was möglich ist, wenn man auf Hersteller ROM-Customizing verzichtet. Im Fall von HTC spreche ich hier von der grafisch netten, jedoch ziemlichen aufgeblähten Oberfläche HTC Sense & diversen Addon-Apps. Dieser zusätzliche Balast engt den mit 576 MB RAM eh schon knapp bemessenen Speicher des HTC-Desire noch zusätzlich ein, so daß mit einer offiziellen Portierung von HTC nicht zu rechnen ist.
Original wurde das HTC Desire mit Android 2.1 „Éclair“ [2] ausgeliefert. Ein halbes Jahr später wurde dann 2.2 „Froyo“ mit App2SD nachgereicht.  Hätte es nicht einen gewaltigen Aufschrei der Community gegeben [3], wäre hier mit dem Updaten schluß gewesen. So kam es dann noch zu einem halbgaren 2.3 „Gingerbred“, welches aus o.g. Gründen jedoch nur als abgespeckte „Developer Version“ erschien [4] – überdies funktionierte dieses Update nicht mit „Desires“ [5] ganz bestimmter Provider wie z.B. der Telekom. Im XDA-Forum gibt es übrigens auch noch jede Menge Ports zu Android 3.0 „Honeycomb“ für das Desire [6].

Ich bin auf alle Fälle mal gespannt, wie die Sache weitergeht. Sobald es neues zu berichten gibt, halte ich euch auf dem Laufenden!

Links zum Thema:
[1] Entwickler-Thread bei XDS-Developers zum HTC Desire ICS Port
[3] Android-Betriebssysteme – Versionsverlauf
[3] Hier als Beispiel der Facebook-Thread
[4] HTC Developer Seite mit dem 2.3er Download fürs Desire
[5] HTC Desire bei Wikipedia
[6] Android 3.0 Honeycomb für das Desire

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Pimp HTC Desire: Fast alle Apps auf die SD Karte bringen

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Da ich mein HTC Desire nicht rooten aber die Apps trotzdem auf die SD-Karte schieben wollte, habe ich mir eine Anleitung aus dem Netz (siehe Quellennachweis am Ende [4] und [5]) geschnappt mit der man in der Lage ist, fast alle Apps auf die SD Karte bringen. Aber aufgepasst: Es lassen sich nur Anwendungen aus dem Market, also nachinstallierte Apps auf die SD-Karte schieben. Das geht also nicht mit den Apps, die fest auf dem Gerät vorinstalliert sind wie z.B. HTC oder Google, beispielsweise Facebook, Google Maps, etc.

Diese überarbeitete und aktualisierte Anleitung sollte bei allen HTC Android Geräten mit Froyo 2.2 funktionieren. Mit Eclair (Android 2.1) funktioniert es nicht, da das OS die Funktion App2Sd nicht unterstützt. Für die ganze Prozedur werden keine Rootrechte auf dem Desire benötigt. Verwendung dieses Leiffadens auf eigene Gefahr!

Benötigte Hard-/Software:

– PC mit Windows 7 / XP /Vista (32bit / 64bit)
– HTC Desire, Legend, Wildfire (mit Froyo 2.2, Kein Eclair 2.1)
– HTC Sync
– Android Google SDK
– USB Kabel für das Desire
– Voll geladener Akku

Vorgehensweise:

01. Ladet euch das neuste HTC Sync herunter und installiert es. [1]
02. Ladet euch das neuste Java SE Development Kit herunter und installiert es. [2]
03. Bootet euren PC neu
04. Ladet euch das neuste Anroid SDK herunter und entpackt die ZIP-Datei [3]
05. Kopiert den entpackten Ordner auf C:\
06. Den entpackten Ordner benennt Ihr um in „sdk“ (ohne „“) und den Unterordner auch.

Das ganze sieht im Pfad folgendermaßen aus: C:\sdk\sdk\

07. Geht in den Ordner C:\sdk\sdk\ und startet per Doppelklick die Datei: SDK Manager.exe:

 

08. Das SDK möchte sich nun zu allererst aktualisieren, ihr wählt in folgenden Fenster jedoch einfach „Cancel“.

 

09. Dann geht ihr zu den Settings-> Misc und macht einen Häkchen bei Force „https://..“ rein:
 

 
10. Geht im in dem gleichen Fenster links auf Available Packages und klappt dann rechts das Menü „Android Repository“ auf. Dort wählt ihr das Package „SDK Plattform Android 2.2 , API 8, revision 2“ aus. Klappt dann „Third party Add-ons“ aus und wählt dort das Package „Google USB Driver Package, revision 4“ aus.

11. Wählt unten rechts im Fenster die Option „Install Selected“:

 

12. Im folgenden Fenster wählt nochmals „Install“ aus:

 

13. Die gewählten Packages werden nun geladen und installiert.
Je nach Geschwindigkeit eurer DSL-Leitung kann das ein bisschen dauern:

 

14. Nach der Installation sollte das so aussehen, wenn ihr auf „Installed Packages“ klickt:

 

 

15. Bootet euren PC neu
16. Nach dem Hochgefahren schliesst Ihr das Telefon per USB an den PC an und wartet bis alle Treiber ordnungsgemäß installiert worden sind.
17. Wählt auf dem Telefon HTC Sync aus, das HTC Desire sollte nun das HTC Sync auf dem PC erkennen. Das seht Ihr daran wenn auf dem Telefon die Meldung „Synchronisierungsstatus Verbunden“ erscheint. NICHT auf „JETZT SYNCHRONISIEREN“ klicken!
18. Jetzt lasst ihr das Telefon liegen und startet die Kommandozeile auf eurem Windows-PC. Klickt dazu auf Start-> Ausführen und gebt dort CMD gefolgt einem Klick auf OK ein.
19. Nun müsst ihr auf der Kommandozeile in den Ordner „C:\sdk\sdk\platform-tools“ wechseln. Dies geschieht durch den folgenden Befehl, gefolgt von der Taste „Enter“:
CD C:\sdk\sdk\platform-tools

 

 20. Im Ordner „platform-tools“ befindet sich die Kommandozeilen-Anwendung „adb.exe“. Mit dieser lässt sich nun einstellen, wohin Anwendungen installiert und auch im nach hinein verschoben werden können.

 

21. Gebt nun an der Kommandozeile den folgenden Befehl gefolgt von ENTER ein. Bitte auf Groß- und Kleinschreibung achten:

adb shell pm setInstallLocation 2

 

Nach dem Druck auf „Enter“ sollte wird folgende (normale) Meldung erscheinen:

adb server is out of date. killing…
* daemon started successfully *

Damit ist die Einstellung aktiviert.

Der Befehl „ adb shell pm setInstallLocation “ kennt am Ende drei unterschiedliche Werte:

0 [auto] Let the system decide.
1 [internal only]
2 [external]

Solltet ihr die Einstellung irgendwann rückgängig machen wollen, führt einfach den folgenden Befehl, gefolgt von „ENTER“ aus:

adb shell pm setInstallLocation 0

Das Handy könnt ihr einfach abziehen das CMD könnt ihr mit Exit eingeben verlassen. Testet es einfach auf dem Handy unter Einstellungen->Anwendungen->Anwendungen Verwalten und dann eine App anklicken. Es sollte auf SD-Karte verschieben auswählbar sein. Sollte es nicht anwählbar sein, Handy einmal Neustarten. Zum einfacheren verschieben könnt ihr auch die Anwendung „App2SD“ verwenden.

HINWEIS:
Bei „Systemeingreifenden“ Apps oder Widgets empfiehlt es sich diese auf dem internen Speicher zu belassen. (z. B. Batterie oder Traffic-Apps/Widgets).

Solltet ihr bei diesem How-To irgendwelche Probleme haben, einfach einen Kommentar schreiben.

Benötigte Software:
[1] HTC Sync 
[2] Java SDK
[3] Android SDK

Quellen:
[4] http://www.faq4mobiles.de
[5] http://forum.xda-developers.com/

 

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Laptop im Freifall bootet und öffnet Fallschirm

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Man werfe einen Lenovo-Laptop mit „Rapid Boot“ aus einem Flieger und starte den Bootvorgang. Das Teil schafft es (natürlich) und öffnet per angeflanschter Elektronik den Fallschirm und die Hardware überlebt den Sturz. Nette Sache.

Unter diesem Link gibts auch ein „Behind the scenes“-Video.

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Alles neu hier!

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Fünf Jahre mussten ins Land gehen, damit dieser Blog ein neues Gesicht erhält. Die Gründe dafür waren eigentlich trivial:  Seit gut einer Woche bin ich Benutzer des neuen sozialen Netzwerkes „Google+“.  Und aus diesem Grund wollte ich in diesem Blog diesen farbigen „+1“-Button haben, wie er jetzt hier über diesem Posting prangt. Hinter dem „+1“-Button verbirgt sich im Prinzip die gleiche Funktionalität wie hinter dem „Gefällt mir“-Button von Facebook.

Doch der  Weg zum Button war lang. Ein manueller Einbau der Google-API zum „+1“-Button schlug fehl – der Button wollte sich partout nicht zeigen, sehr wohl jedoch ein Fehlermeldung des JavaScript der Google-API.  Um die gleiche Funktionalität mittels eines Plugins zu erreichen, war der Softwarestand dieses Blogs zu alt:  Bis vor einer Woche lief er noch unter WordPress 2.0.2 – einer Version die am 10. März 2006 veröffentlicht wurde – 2 Monate vor dem Start dieses Blogs.  Für das Verschleppen der Updates gab es mehrere Gründe: Zu Anfang Prokastionation, später dann die veraltete PHP-Version des Webservers (4.4.9) und der MySQL-Datenbank (4.0.27).

Das Patchen verlief wie erwartet alles andere als trivial: Wie vor jedem Update wurde auch hier ein Serverbackup und einen SQL-Dump der Datenbank gezogen. Als gebranntes Kind was die Migration von PHP-Applikationen und SQL-Servern angeht, wurden nun fleissig alle 35 Minor-Updates/Bugfix-Releases und die 13 Mayor-Releases einzeln (aufsteigend) nacheinander eingespielt. (z.B: sollte damit verhindert werden, das in Patches enthaltene Datenbank-Erweiterungen (Strukturerweiterungen) auf alle Fälle mit gezogen werden.)

Mit dem Einspielen von Version 2.9 wurden dann eine Umstellung der PHP-Version auf 5.2.17 (ein Mausklick im Backend des Hosters) und ein Migration der MySQL-Datenbank auf 5.0.91 notwendig. Letztere brachte einiges an Schwierigkeiten mit sich: Unter 4.0.27 lief die Datenbank noch unter der Codepage Latin1 (oder ANSI / ISO 8859-1), die Version 5.0.91 sollte jedoch unter UTF-8 laufen.  Um den Datenbank-Umzug fehlerfrei durchzuziehen, waren die folgenden Schritte notwendig:
– Sichern eines Datenbank-Dumps unter der alten Version (TIP: Eine weiter Kopie gut verwahren!)

Diese Aufgabe lässt sich relativ einfach mit dem Tool phpmyadmin erledigen, die eigentlich jeder Hoster im Backend anbietet. Um den Export zu starten wählt man die Datenbank, selektiert „Exportieren“, wählt die zugehörigen Tabellen der WordPress-Installation (meist mit dem Präfix „wp_“), klickt dann noch „Struktrur“ und „Daten“ an und sichert die SQL-Datei auf dem lokalen Rechner.

– Umstellen der Codepage der SQL-Datei

Dazu bedient man sich am Besten eines Editors der in der Lage ist, mit verschiedensten Codierungen umzugehen. Meine Wahl unter Windows fiel hier auf Notepad++. Die SQL-Datei wird nun in diesem Editor geöffnet. Dort wählt man dann „Kodierung“ und dann „UTF-8 ohne BOM“. Nach Umstellung sichert man die Datei.

– Umstellung des Statements für die Tabellenerstellung

MySQL 4.x Datenbank liefen in unseren Breitengraden ebenfalls unter Latin1. Da UTF-8 erst mit der Einführung der Version 5.x kam wurde auch erst ab hier die Angabe eines CHARSET obligatorisch. Aus diesem Grund waren in der SQL-Datei alle Statements zum Anlegen der Tabellen mit einem „DEFAULT CHARSET=utf8“ zu ergänzen. Diese Statement ist am Ende des CREATE-Table zu finden:

– Optional noch eine händische Korrektur von Sonderzeichen mittel Suchen/Ersetzen

Sollten es einige Sonderzeichen doch nicht in die neue Codepage geschafft haben, hilft ein globales Suchen-Ersetzen im SQL-Dump – Ebenfalls mit dem Notepad++.

– Einspielen des Dumps in die neue Datenbank

Oft unterstützen Hoster nur ein maximale Dateigröße zum Einspielen von Dumps. Ist die Datei zu groß, kann man sie ohne Probleme auf mehere Teildateien aufteilen.

Nachdem der PHP- und SQL-Umstieg geklappt hatte, waren die restlichen Updates von 2.9x auf 3.20 dann nur noch Peanuts. Ausgestattet mit den aktuellsten Plugins, einem neuen Theme erstrahlt der Blog nun in neuenm Glanz. Auch an den Inhalten hat sich einiges getan: Es gibt nun noch einige Unterseiten (About, Andere Seiten, Eigene Software) und neue Datenschutzerklärung die ich jedem empfehle, der ebenfalls mit Social-Plugins und Statistik-Tools arbeitet.

Ich habe eigentlich noch etwas vergessen, ich bin zu arg vom Thema abgekommen: Der Google „+1“-Button funktionierte nach dem Update immer noch nicht… Letztendlich lag es am vergessenen / veraltetem „Lightbox JS v2.03.2 Plugin“. Nach Löschung dessen funktiert nun alles so wie gewollt.

Gefällt es euch? 🙂

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Uhr aus digitalem Bilderrahmen

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Inspiriert durch den Artikel bei Heise [1] kam mir die Idee, meinen in letzter Zeit selten genutzten digitalen Bilderahmen als Uhr zu verwenden. Als Uhr? Ihr habt richtig gelesen. In oben genanntem Artikel wird auch auf die Uhr „CLOCKTWO“ verwiesen [2], an die dies Idee angelehnt ist.
Digitale Bilderrahmen sind in der Lage, das Bild in einem festgesetzten Zeitraum (z.B. 10 Sekunden, 1 Minute, 5 Minuten) automatisch weiterzublättern. Viele dieser Geräte haben zudem noch die Funktion, Bilder in alphabetischer Reihenfolge abzuspielen. Diese Funktion wollen wir uns zu Nutze machen.
Wenn wir von einer 12-Stunden-Anzeige ausgehen (keine Unterscheidung von AM/PM bzw. kein 13-0 Uhr) und der Bilderrahmen alle fünf Minuten weiterblättert, benötigen wir 12 Bilder pro Stunde und 144 Bilder für 12 Stunden. Falls der Rahmen nur im Minutentakt weiterblättern kann, benötigen wir 60 Bilder in der Stunde und 720 Bilder in 12 Stunden – dazu jedoch später mehr. Wie soll nun so ein Bild aussehen? Nun, die Zeitansage erfolgt „sprechend“ via Text:

Damit der Bilderrahmen die richtige Reihenfolge der Bilder erkennt, benennt man diese nach der Zeit, die sie „anzeigen“. Im obigen Beispielbild wäre das „1125.jpg“. Im Grundsatz spielt man nun alle 144 (respektive 720) Bilder auf die SD-Karte und steckt diese in den Bilderrahmen. Dann ist sicherzustellen, dass der Bilderahmen:

– Das Bild alle 5 Minuten automatisch weiterblättert
– Die Bildanzeige nicht gedehnt/aufgezommt ist
– Das die richtige Zeit angezeigt wird

Letzteres erreicht man, in dem man einfach zum passenden Bild vorblättert um die Zeit zu „stellen“. Die Einstellung der Zeit macht man am Besten zu Beginn eines 5-Minuten-Takt; eben dann, wenn ein neues Bild dran wäre. Ist es z.B. 11:24 Uhr wählt man das Bild mit 11:20 Uhr und klickt just in dem Moment in dem es 11:25 Uhr wird auf weiterblättern, damit der Bilderrahmen das Bild mit 11:25 Uhr anzeigt:

Umblättern im Minuten-Rhythmus

Bei Bilderrahmen, die nur im 1-Minutenrhythmus auf das neue Bild umblättern, benötigt man 5 mal so viele Bilder (720 Stück). Da das Konzept aber auf eine Zeit/Bild-aktualisierung von 5 Minuten abziehlt, fertigt man einfach von jedem Bild 4 Kopien an, die auf folgende Art benannt werden sollten, damit die alphabetische Reihefolge bestehen bleibt:

1125.jpg
1125_1.jpg
1125_2.jpg
1125_3.jpg
1125_4.jpg

Da der Bildinhalt aller 1125*.jpg Dateien identisch ist, zeigt der Rahmen nun ebenfalls 5 Minuten lang „ein Bild“ und blättert dann auf die nächsten fünf Zeitbilder (1130*.jpg) um.

Mein Bilderahmen hat keine Möglichkeit, die Bilder alphabetisch abzuspielen, was nun?
Wenn der digitale Bilderahmen keine Funktion hat, die Bilder in alphabetischer Reihenfolge abzuspielen, gibt es dafür einen Workaround: Die allermeisten Bilderrahmen spielen die Bilder in der Reihenfolge ab, wie sie auf die Karte geschrieben wurden. Dazu geht einfach folgendermaßen vor:

– Formatiert die SD-Karte
– Kopiert alle Bilder einzeln beginnend mit 0100.jpg bis 1255.jpg auf die Karte

Der Windows-Explorer hat eine Eigenheit: Wenn ihr in einem Ordner viele/alle Dateien markiert und dies per Drag-and-Drop in einen neuen Ordner kopiert, wird der Kopiervorgang exakt mit der Datei gestartet, über der sich der Mauszeiger befindet, wenn ihr den Mausknopf im Zielverzeichnis loslasst. Der Rest darüber wird dannach kopiert. Ihr könnt euch neben der „Einzeln-kopieren“-Methode also auch damit behelfen, in dem ihr nach dem Befehl „alle markieren“ die oberste Datei (0100.jpg) unter dem Mauszeiger haltet.

Zu viele Dateien im Verzeichnis?
Falls euer Rechner bei der Variante mit den 720 Bilder melden sollte, das nicht alle Dateien in das Rootverzeichnis kopiert werden können, könnt ihr euch damit behelfen, daß ihr für jede Stunde einen Ordner anlegt, in die ihr die Bilder legt. Das wäre dann z.B. der Ordner „01“ für alle Zeitbilder von 0100.jpg bis 0155.jpg usw.

Update der Firmware
Oft lohnt es sich auch auf den Herstellerseiten nachzusehen, ob es für euren digitalen Bilderahmen ein Firmwareupdate gibt. Neben Bugfixes liefern dies Updates manchmal auch neue Funktionen nach.

Download
Natürlich möchte ich euch meine „Zeitbilder“ nicht vorenthalten. Ich biete sie ihr euch hier in der Variante „schwarzer Hintergrund – gelbe Schrift“ zum Download an. Wenn euer Gerät die 5-Minuten-Intervalle kann, benötigt ihr nur die kleine Datei mit den 144 Bildern. Falls euer Gerät nur Minutenschritte im Bildwechsel kann, braucht ihr die Datei mit den 720 Bildern.

DBR-UHR-5-Min-Bildwechsel-144-Bilder.zip (6.78 MB)
DBR-UHR-1-Min-Bildwechsel-720-Bilder.zip (33.9 MB)

Weitere Fragen?
Solltet ihr noch weitere Fragen oder Verbesserungsvorschläger haben, dann ab in die Comments damit! Ich bin euch gerne behilflich.

Weitere Links:
[1] Bericht bei Heise.de
[2] Design-Uhr Qlocktwo

Update 1:
Über einen Timer – Ein- und Ausschalten

Beispiel: Die Uhr soll von 4 Uhr Nachmittag bis nachs um 11 Uhr laufen: Dann einfach die Dateien von 0100 – 0355 und 1105-1255 entfernen und die Zeitschaltuhr von 16-23 Uhr programmieren. Beim Starten um 16 Uhr wird dann automatisch das erste Bild (0400.jpg) geladen.

Energieverbrauch

Mein Jobo Bilderrahmen braucht 6 Watt. Bei 24 Stunden Betriebszeit sind das 0,006 Watt x 24h = 0,144 Kwh.
Geht man von 20 ct pro kWh aus, wären das 2,88 ct am Tag oder 10,51 Euro im Jahr bei 24/7 Betrieb. 🙂

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How-to: Xtreamer zerlegen / Lüfter abklemmen / Lüfterausbau / Lüftertausch

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Vor einigen Monaten habe ich den wahrscheinlich besten Mediaplayer erworben, den es momentan auf dem Markt gibt: Den „Xtreamer„.

Das Gerät besticht durch Features [1], die sich wirklich sehen lassen können. Durch ständige Weiterentwicklung der Firmware [2] kommen immer neue Funktionen zum Gerät hinzu. Neben der Erweiterung des Gerätes auf Softwareebene gibt es seit kurzem auch noch die Möglichkeit, den Xtreamer auf Passivkühlung [3] umzubauen. Dieses vom Gerätehersteller selbst angebotene Kit trägt den Namen „Sidewinder“. Die Montage dessen geht recht fix von der Hand und ist auf der Webseite auch entsprechend dokumentiert [3].
Die Entscheidung, meinen Xtreamer auf Passivkühlung umzubauen wurde mir quasi vom Gerät selbst abgenommen, das bisher einzige Manko: Der eingebaute Lüfter wurde lauter. Scheibar wurden bei einigen Chargen Lüfter verbaut, deren Lagerung nicht ganz astrein ist.
Vom Hersteller wird empfohlen, nach Einbau der Sidewinder-Passivkühlung den Lüfter in den Systemeinstellungen einfach zu deaktivieren. Funktioniert im Prinzip auch. Es gibt nur ein kleines Problem dabei: Die Software-Lüftersteuerung (in diesem Fall „Lüfter aus“) läuft erst dann an, wenn der entprechende Treiber vom Embedded Linux geladen wurde. Das kann dazu führen, das der Lüfter beim Einschalten des Gerätes einmal kurz hochfährt (und unter umständen dabei „aufjault“) und erst mit einigen Sekunden Verzögerung wieder heruntergeregelt wird.

Aber auch hierzu lässt sich recht simpel und mit wenigen Handgriffen Abhilfe schaffen. Alles was ihr braucht, sind eine linke und eine rechte Hand, etwas Sachverstand, einen kleine Klingenschraubendreher, einen kleinen Kreuzschraubendreher und 5 Minuten Zeit.

EIN WICHTIGER HINWEIS VORNEWEG:

DURCH DEN EINGRIFF IN EUREN XTREAMER ERLISCHT DIE GARANTIE. IHR HAFTET SELBST FÜR EVENTUELLE VON EUCH VERURSACHTE SCHÄDEN! ALLES, WAS IHR MACHT, MACHT IHR AUF EIGENES RISIKO!

Soweit der „Disclaimer“. Wenn ihr jetzt noch nicht die Hosen voll habt lest beruhigt weiter. Ich nehme euch an die Hand – es kann eigentlich gar nichts passieren. Nachdem ihr auf diesem Beitrag gelandet seid nehme ich an, ihr habt eure Sidewinder-Passivkühlung bereits montiert. Ich möchte hier nur noch einmal betonen, das ein Betrieb des Xtreamer ohne entsprechende Kühlung zum Totalverlust führen kann. Das bedeutet: Wenn ihr keine Passivkühlung habt, muss der Lüfter unbedingt drinbleiben. Dieses Manual kann aber auch verwendet werden, um den Lüfter zu tauschen. Hierzu später mehr.

Der Erste Schritt versteht sich von selbst: Schaltet das Gerät aus, löst das Steckernetzteil, die AV-/HDMI-/Netz- und USB-Verbindungen von eurem Xtreamer und legt das Gerät vor euch auf einen festen, rutschfreien Arbeitsplatz. Dann entfernt den Fuß des Xtreamer. Als nächsten Punkt entfernt die eingebaute Festplatte. Nehmt dazu den bereitgelegten Klingenschraubendreher und fahrt unter der oberen Abdeckung entlang, bis der interne SATA-Stecker entriegelt. Zieht dannach vorsichtig die Festplatte incl. Träger-Oberteil nach oben heraus.

Ab jetzt geht es bebildert weiter. Die entsprechende Information zu den Bildern steht immer darunter. Bilder von Links nach rechts.

Bild links: Dreht den Xtreamer auf den Kopf. Unten auf dem Xtreamer befindet sich ein Aufkleber. Löst diesen Aufkleber vorsichtig ab, ohne ihn zu zerreissen.
Bild mitte: Unter dem Aufkleber kommt eine Schraube zum Vorschein.
Bild rechts: Verwendet den Kreuzschlitzschraubendreher um die Schraube zu lösen.

Bild links: Stellt den Xtreamer aufrecht hin. Die Vorderseite des Xtreamers ist nur mit Klebeband befestigt. Nehmt den Klingenschraubendreher und fahrt von oben ganz langsam etwa 2-3 mm tief in den Spalt zwischen vorderer Blende und Xtreamer langsam nach unten. Versucht nicht zu verkanten, damit ihr das Gehäuse nicht beschädigt.
Bild mitte: Nach kurzem leichten Ziehen sollte sich die vordere Blende lösen lassen.
Bild rechts: Sellt den Xtreamer wieder aufrecht hin. Oben rechts neben dem Festplatteneinschub befindet sich eine kleine Kunststoffnase. Drück diese Nase vorsichtig mit dem Klingenschraubendreher nach unten und zieht dabei ganz sachte am Gehäuse, bis sich dieses öffnet. Achte darauf, dass das Metalteil, das sich um die Buchsenplatte herum befindet nicht herausfällt – es ist nur gesteckt.

Bild links/mitte: Legt den Xtreamer auf die Seite vor euch hin. Ihr seht nun die Platine vor euch. Auf der linken Seite befindet sich der Lüfterstecker. Zieht diesen vorsichtig ab. Eventuell könnt ihr diesen nun noch mit einem 1cm Tesafilmstreifen auf der linken Seite fixieren, damit er nicht im Gehäuse herumfliegt.

Wenn ihr den Lüfter nur abklemmen wollt, seit ihr nun schon fast fertig. Ihr müsst euren Xtreamer nur noch in umgekehrter Reihenfolge zusammensetzen. Achtet dabei darauf, das sich die Metallplatte (die um die Steckbuchsen herum) in der richtigen Position befindet.

Wenn ihr den Lüfter tauschen wollt, seht euch noch das Bild rechts an: Löst die 3 Schrauben an der Unterseite des Gerätes beim Lüfter. Entnehmt den Lüfter, tauscht ihn gegen den neuen, verschraubt den neuen wieder und verbindet ihn wieder mt der Buchse auf der Platine. Wie oben müsst euren Xtreamer nur noch in umgekehrter Reihenfolge zusammensetzen.

Das wars auch schon. In Zukunft ist euch ein störungsfreier Filmgenuss garantiert.

Falls ihr Fragen zu diesem How-To habt, könnt ihr das gerne in die Kommentare posten. Ich werde euch im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen. Entsprechende Ersatzlüfter sind übrigens eventuell bei Conrad [4] zu bekommen. Vermesst dazu den Lüfter ganz genau, achtet auch auf die Montageart und die Anschlüsse!
Die Passiv-Kühlelemente „Sidewinder“ sind übrigens recht günstig bei Amazon [5] erhältlich. Solltet ihr noch keinen Xtreamer euer eigen nennen, solltet ihr euch mal diese Übersicht [6] etwas genauer ansehen. Den Xtreamer gibt es ohne Festplatte/WLAN bereits ab 119 Euro. Inclusive WLAN sind es 139 Euro und inklusive WLAN und 250GB Festplatte 185 Euro. Ich emfehle euch jedoch den Kauf eines Gerätes mit WLAN ohne bereits eingebaute Festplatte. Diese 2,5-Zoll-Festplatte könnt ihr in beliebiger Größe kostgünstiger dazubestllen. Die Montage ist relativ einfach und auch im Handbuch beschrieben.

[1] Features
[2] Firmware
[3] Sidewinder-Kühlung
[4] Conrad
[5] Sidewinder-Kühlkörper bei Amazon
[6] Xtreamer Produktübersicht

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Bahn-Wahn

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Erst hört man von Hartmut Mehrdorn folgendes [1]:

„Es gibt weder entsprechende Pläne, und schon gar nicht gibt es derartige Beschlüsse. Bis 2023 werde es keine betriebsbedingten Kündigungen geben.“ … und dann kommt sowas zu Tage [2]:

Ja, iss klar. Ne.

Quellen:
[1] taz.de
[2] wikileaks.org

Via:
cynx.de

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HP-Drucker hacken

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Hewlett-Packard-Drucker verwenden die sogenannte „HP Printer Job Language (HPPJL)“, quasi eine Programmiersprache für Drucker. Ich habe mich nun mit dem Thema etwas näher befasst und festgestellt, dass das ja eigentlich ganz einfach ist. Anno Dunnemal kam jemand mal auf den Trichter, ein Exploit für einen HP-Netzwerkdrucker zu schreiben, mit dem man die Statusmeldung „BEREIT“ auf einem HP-Netzwerkdrucker beliebig ändern kann:

Im Prinzip ist das Senden von Nachrichten ganz einfach. Alles was, es dazu braucht ist ein Netzwerk, ein Telnet-Client und ein HP-Drucker. Der Netzwerkdrucker wird dann über Telnet und den Port 9100 angesprochen:

telnet IP-ADRESSE:9100

\e%-12345X\@PJL JOB
\@PJL RDYMSG DISPLAY="TEAMLAMBCHOP.DE"
\@PJL EOJ
\e%-12345X

Damit lässt sich natürlich jede Menge Blödsinn anstellen. 🙂 Um die ganze Sache wieder rückgängig zu machen, tauscht man den String „TEAMLAMBCHOP.DE“ aus obigem Code einfach wieder gegen „BEREIT“ bzw. „READY“ aus. Für Windows-Jünger und Non-Geeks kann ich auch das kleine Tool „Irongeek’s GUI HP Printer Display Hack“ empfehlen, was den Nachrichtenversand für GUI-Jünger doch etwas komfortabler macht.

Ach ja: Ich übernehm natürlich keinerlei Haftung dafür. Wenn ihr Blödsinn macht, müsst ihr ihn selbst ausbaden. Deswegen empfehle ich, das nur auf euren eigenen Druckern zu machen bzw. auf Druckern von Leuten, die den Spaß verstehen. 😉

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